Wildbratwurst war der Renner

Straßenfest "Am Moor"Wildbratwurst mit Fleisch vom Reh- Schwarz- und Damwild aus dem Einfelder Revier und dem Dosenmoor war zweifellos einer der Renner auf dem Straßenfest in Neumünster-Einfeld in der Straße „Am Moor“.

Nach einem von unseren Mitgliedern Margarete und Hans-Werner Alberecht entwickeltem Rezept wurden über 400 Wildbratwürste professionell hergestellt und am Stand der Einfelder Jägerschaft gegrillt und verkauft. Das war beste Werbung für Produkte aus heimischem Wild. Wir hätten weitaus mehr Wurst verkaufen und jede Menge Bestellungen entgegen nehmen können.  Auf Grund der guten Werbung gab es auch konkrete Nachfragen nach Wildbret aus unseren Revieren und zur Begleitung bei der Jagd, die von den Jägern natürlich gern erfüllt werden.

Zum 3. Mal lockten am 21.06.2015 der Moorschnuckentag des Infozentrums Dosenmoor und die Anlieger der Straße „Am Moor“  mit einem Straßenfest zahlreiche Bürger aus Neumünster und Umgebung an und in das Dosenmoor. Die Einfelder Jäger sind gern der Einladung der Anlieger gefolgt, sich im Rahmen des Straßenfestes zu präsentieren. Die der Straße „Am Moor“ angrenzenden Teile des Dosenmoores werden von den Einfelder Jägern betreut. Seit langer Zeit besteht ein gutes Verhältnis zwischen den Jägern und den Anliegern, so wurde zum Beispiel im letzten Jahr gemeinsam im Dosenmoor Müll gesammelt.  

Mit Hilfe des Infomobils des LJV wurde den vielen Interessenten gezeigt, welche Wildtiere im Dosenmoor vorkommen.  Die Gäste waren erstaunt über die vielfältigen Wildarten, die es im Dosenmoor gibt. Angefangen von Hasen und Kaninchen über das Raubwild wie Fuchs, Dachs und Marder und den Marderhund reicht die Palette bis zum Reh, Schwarzwild und Damwild sowie den unzähligen Enten und Gänsearten.

Ein besonderer Höhepunkt am Stand der Dosenmoorjäger war der Auftritt des Jagdhorn-Bläser-Korps der Kreisjägerschaft Neumünster. Mit den traditionellen Jagdsignalen erklangen die Hörner zur Freude der Anlieger und Gäste weit über das Moor und bis nach Einfeld hinein. Gern hätten die Bläser auch konzertante Stücke und Märsche vorgetragen. Hierfür wären allerdings Gema-Gebühren angefallen, die bei  dieser vom privaten ehrenamtlichen Engagement getragenen Veranstaltung niemand übernehmen konnte. Und eigenes Geld für einen unentgeltlichen Auftritt mitzubringen, ist den Bläsern auch nicht zuzumuten.

Trotzdem war das Straßenfest nicht nur für die Einfelder Jäger ein voller Erfolg. Die Besucherzahl wird auf 2000 Personen geschätzt, von denen sehr viele an unserem Stand Halt machten. Die Einfelder Jäger waren zusammen mit ihren Hunden fast vollzählig im Einsatz und sorgten so nicht nur für eine erstklassige Werbung für die Jagd, die sich auch in den örtlichen Presseberichten niederschlug,  sondern auch für ein gutes Gemeinschaftserlebnis.

Ingbert Tornquist

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