Erfolgreiche Fuchstage

Der Kreisjägermeister und die Kreisjägerschaft hatten wie in den Vorjahren zu den Fuchstagen aufgerufen. Fast alle Reviere in Neumünster haben sich beteiligt und am Sonntagabend ihre Streckenmeldung in „Lütjens Bierstuben“ abgegeben. Die Fuchstage gingen vom 8. – 15. Januar 2017, um die Mondphase gut zu nutzen. Leider spielte Anfang der Woche das Wetter nicht mit, dennoch gelang es Alexander Rieger, bereits in den ersten Tagen bei einem Nachtansitz im Revier „Hinter den Anlagen“ einen Fuchs zur Strecke zu bringen.

Ab Donnerstag stellte sich bei Vollmond das Wetter um, es wurde klar und kalt, etwas Schnee fiel. Bei idealem Jagdwetter ging es am Wochenende verstärkt in die Reviere. Dabei wurde in den Revieren Gadeland und Brachenfeld je einen Fuchs zur Strecke gebracht. In Gadeland gelang dieses erst nach mühsamen Grabearbeiten. Fuchs und Terrier konnten sich nicht einigen und trugen beide Blessuren davon. Als der Fuchs dann endlich sprang war es um ihn geschehen. Im Revier „Hinter den Anlagen“ wurde in voller Mannschaftstärke am Wochenende den Füchsen nachgestellt. Alle Jäger des Reviers waren mit ihren Hunden auf den Läufen. Es kamen zwei Füchse zur Strecke, von denen wiederum einer von Alexander gestreckt wurde.  

So war es nur folgerichtig, dass Alexander Rieger als „Jagdkönig“ für das erfolgreichste Revier „Hinter den Anlagen“ den Wanderpokal aus der Hand des Kreisjägermeisters Dirk Jacobsen entgegen nahm. Der Wanderpokal wurde in diesem Jahr vom Kreisjägermeister gestiftet, um dem erfolgreichsten Revier eine sichtbare Anerkennung zukommen zu lassen.

Die Fuchstage haben sich in den letzten Jahren als feste Einrichtung in Neumünster etabliert. Sie dienen nicht nur der Jagd auf das Raubwild und damit der Verbesserung der Überlebenschancen für  Hasen und Bodenbrüter. Die Fuchstage dienen auch dem gemeinsamen Jagderlebnis und durch die Streckenmeldung der revierübergreifenden Geselligkeit. Die Revierinhaber öffnen bereitwillig für revierlose Jäger ihre Reviere, so dass problemlos Kontakte geknüpft werden könnten. Es haben sich in diesem Jahr keine revierlosen Jäger gemeldet. Sind alle gut versorgt?

Ingbert Tornquist

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