Fangjagd heute

FallenjagdÜber zeitgemäße Fallenjagd für Hoch- und Niederwildreviere referierte am 23.09.15 vor zahlreichen interessierten Jägern aus Neumünster der Revierjagdmeister Christopher von Dollen. Wann und wo stelle ich eine Falle auf? Womit kann ich sie beködern? Was ist beim Abfangen der Tiere zu beachten? Diese und mehr Fragen beantwortete der Leiter des Hegelehrreviers des LJV aus seiner umfangreichen Praxiserfahrung.

Wer seine Niederwildbestände wie Hase und Fasan erhalten und fördern will kommt an einer Raubwildbejagung mit der Falle nicht vorbei. Der Zusammenhang zwischen scharfer Raubwildbejagung und der Entwicklung des Hasen- und Feldhühnerbesatzes ist offensichtlich. Die Verwertungsmöglichkeiten für die Pelzträger haben sich deutlich verbessert, aus der Pelzindustrie ist eine belebte Nachfrage zu verzeichnen. Lediglich die Russland-Krise drückte im letzten Winter etwas auf die Preise. Um die Vermarktung für die Jäger zu vereinfachen strebt der LJV Sammelstellen im Land an.

Dass auch in Neumünster die Fallenjagd aktiv ausgeübt wird zeigt auch die Tatsache, dass  etliche Jäger ihre Fallen zur „TÜV“-Abnahme durch Herrn von Dollen mitbrachten und diese vor dem Vortrag begutachten und abnehmen ließen. Transportable Fallen müssen alle vier Jahre abgenommen und begutachtet werden. Alle vorgestellten Fallen erhielten heute ihre „Prüfplakette“ in Form einer Plombe.  Einige fest eigebaute Fallen werden in den nächsten Tagen vor Ort begutachtet.   

Ingbert Tornquist

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