Das hat es in Neumünster so noch nicht gegeben. 12 Parforcehorn-Bläserinnen und Bläser der „Angeliter Parforce“ unter der Leitung von Frau Mandi-Rose Wargenau-Hahn ließen in der evangelischen Vicelinkirche die Luft vibrieren und drangen mit der beeindruckenden Intonation der Hubertusmesse direkt in die Seelen der Gottesdienstbesucher. Zum 09.11.2013 hatte die Kreisjägerschaft Neumünster zusammen mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde zu einer ökumenischen Hubertusmesse eingeladen. Die Musik auf historischen Hörnern, der Orgelklang (Dr. Lüdtke), die Lesung der Schöpfungsgeschichte durch Kaplan Görke, die Predigt von Frau Pastorin Bremer, die Gebete und Lieder fügten sich zu einem harmonischen Ganzen, welches alle bewegte.

Es war für die Jägerinnen und Jäger aus Neumünster und Umgebung die Stunde der Einkehr, Besinnung, Demut und Dankbarkeit für das ihnen mögliche jagdliche Erleben und Wirken in der vielfältigen Natur. In ihrer Predigt wies Pastorin Bremer darauf hin, dass die Jagd ein Mosaikstein eines großen Ganzen sei, welcher wie vieles andere seine Berechtigung hat. Der Schutzpatron der Jäger, St. Hubertus, mahnt uns, waidgerecht zu jagen und den Schöpfer im Geschöpf zu ehren.

In der gut besuchten Kirche wurden die Besucher vor Beginn der Hubertusmesse durch das Jagdhorn-Bläser-Korps der Kreisjägerschaft Neumünster unter der Leitung von Dr. Dirk Jonathal eingestimmt. Neben einigen Märschen und Todsignalen kam selbstverständlich auch der Hubertusmarsch zu Gehör.  

Nach der Messe nahmen etliche Besucher die Möglichkeit zu einem Umtrunk und Verzehr einer heißen Erbsensuppe im Haus der Begegnung an. Hier klang die besondere Stimmung des Gottesdienstes noch in den vielen Gesprächen nach.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die uns einen unvergesslichen Abend bescherten.

Ingbert Tornquist

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